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Das Gesetz der Disziplin

Debby Mai 2, 2021 2 comments 4

Disziplin bedeutet für viele den eigenen Schweinehund regelmäßig besiegen zu können um z.B. sportlich am Ball zu bleiben und um langfristig die eigenen Ziele zu erreichen. Doch wieso kommt es so oft vor dass wir uns nicht aufraffen können und doch lieber vor dem Fernseher einschlafen, anstatt noch unser geplantes Workout zu erledigen?

Disziplin hängt von verschiedenen Faktoren ab. Jeder Mensch funktioniert anders, während die einen viel Abwechslung benötigen, um am Ball zu bleiben, brauchen andere klare langfristige Routinen und Strukturen für ein sicheres Umfeld. Der eine funktioniert besser mit Druck und festen zeitlichen Limits, während der nächste am meisten Erfolg erzielt, mit möglichst wenig Stress und freier Einteilung.

Allerdings brauchen wir alle Selbstliebe, ein persönliches Ziel, einen guten Plan, Willenskraft, Gewohnheiten die wir gut in unseren Alltag integriert haben und die Fähigkeit Balance zu finden.


Selbstliebe

Disziplin ist für die meisten negativ besetzt, es wird mit Verzicht und Bestrafung in Verbindung gebracht. Dabei hat Disziplin viel mit Selbstliebe zu tun. Wer produktiv arbeitet, regelmäßig Sport treibt und sich gesund ernährt, tut etwas für die eigene Gesundheit. Wer gesund ist fühlt sich wohler, ist Selbstbewusster, psychisch stabiler und geht anders mit Herausforderungen um.


Das Ziel

Am Anfang eines jeden Projektes steht die Motivation. Ohne Ziel ist die Anfangsmotivation aber oft schnell verflogen. Wichtig ist es ein genaues, realistisches, zeitlich terminiertes und messbares Ziel vor Augen zu haben und nicht nur Anhaltspunkte. Je genauer das Ziel desto höher die Motivation und der ‚Drive‘.

Im Sportlichen Bereich ist es sinnvoll Parameter zu messen und zu vergleichen. So können Fortschritte dokumentiert werden und bei Bedarf kann Ernährung und Training angepasst werden.

Das Ziel sollte aus intrinsischer Motivation entstehen- das heißt dass wir Spaß daran haben, eine persönliche Herausforderung sehen und die Tätigkeit einen emotionalen Mehrwert für uns selbst hat. Stell dir die Frage warum genau du dieses Ziel erreichen willst, was versprichst du dir davon, wie wirst du dich fühlen wenn es soweit ist?


Nie ohne Plan und Konzept

Blind anzufangen etwas zu ändern führt schnell zu Frustration. Pläne werden dauernd umgestellt, die ganze Zeit findet man etwas neues was evtl. noch besser wäre, so bleibt man nie auf Kurs. Ohne einen sinnvollen Plan scheitert jedes Projekt sehr schnell. Ein guter Plan ist immer auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt und so aufgebaut dass die Person ihn gut umsetzen kann.


Willenskraft

Willenskraft funktioniert wie ein Muskel, wir können sie trainieren, dafür müssen wir uns öfters in Situationen begeben die uns Überwindung kosten und die unbequem für uns sind. Willenskraft ist aber begrenzt, so schwindet die Willenskraft zum Beispiel im Laufe des Tages, besonders dann wenn wir einen stressigen Alltag haben. Deswegen ist es oft sinnvoll so früh wie möglich die Dinge zu erledigen die dich deinem Ziel näher bringen.

Unsere Willenskraft ist abhängig von der Qualität und Dauer unseres Schlafes, sowie von einer Nährstoffreichen Ernährung. Achte also auf ausreichend Schlaf und vermeide stark Zuckerhaltige Lebensmittel die deinen Blutzucker kurzfristig stark ansteigen lassen. Der folgende Unterzucker führt oft zu unkontrollierten Heißhungerattacken da dein Gehirn nicht konstant mit Glucose versorgt ist.


Gewohnheiten entwickeln

Im Schnitt dauert es ca. 66 Tage um neue Gewohnheiten zu etablieren, dieser Wert kann aber von Person zu Person unterschiedlich sein. Für Gewohnheiten benötigen wir kaum noch Willenskraft. Wollen wir zuviele Gewohnheiten auf einmal etablieren, verbrauchen wir zuviel Willenskraft und kommen schnell an den Punkt, alles hinzuschmeißen. Sinnvoller ist es Verhaltensweisen in kleinen Teilschritten umzustellen, um langfristig Erfolg zu haben. Dafür benötigt es Geduld.


Zu wenig oder zu viel – Balance finden

Weder zu wenig, noch zu viel Anspruch ist zielführend. Zwar sollte z.B. ein Training anspruchsvoll sein, aber es sollte den Körper nicht in eine unnötig hohe Stresssituation versetzen. Mehr ist nicht gleich mehr. Vor allem wenn man erst wieder mit einem neuen Trainingsplan einsteigt, erwartet man meistens schnelle Erfolge und die Motivation ist zu Beginn noch relativ hoch. Doch viele vergessen dass der Körper weiterhin in der Lage sein sollte den Alltag zu bewältigen, sonst ist eine langfristige Zielverfolgung kaum möglich. Das Verletzungsrisiko steigt, es kommt zum Übertraining und zu Frustration. Besonders in einer Gesellschaft, in der Burn-out, Depression und Schmerzen schon fast zur Selbstverständlichkeit geworden sind, ist es wichtig unserem Körper auch die nötigen Pausen zu geben. Erholung gehört zu einem guten Training dazu.

Erholung und Pausen können sinnvoll genutzt werden, z.B. könnte eine Trainingspause für Mediation, Mobilitätsübungen oder lange Spaziergänge genutzt werden.

Eine Ernährungsumstellung sollte keine Pausen beinhalten, hier ist das Hauptziel eine Balance zu finden. Dabei kann man sich z.B. der 80/20 Regel bedienen. Dabei werden 80% der Lebensmittel aus gesunden Quellen bezogen und 20% können nach Lust und Laune gestaltet werden.


Fazit

Wichtig ist bei Rückschlägen nicht frustriert das Handtuch zu werfen. Wir lernen aus Rückschlägen und ohne sie wären wir noch nicht einmal auf dem Weg. Der Körper braucht Zeit für Adaptionsprozesse und vor allem darf der Spaß am Prozess nicht zu kurz kommen.


In diesem Sinne:

Habt Geduld, denn alle Dinge sind schwierig bevor sie einfach werden. 😊


There are 2 comments on this post

  1. Rittwagen

    Bestehomepageevermeinebescheidenemeinung👍😁👌

    Reply
    1. admin

      <3

      Reply

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